Diamantwerkzeuge hängen von einer Matrix ab, die den Diamanten kontrolliert hält, freilegt und freigibt. Metallpulver ist dafür zentral. Deshalb vergleichen Einkäufer nicht nur Legierungsgehalt, sondern auch Morphologie, Granulometrie und Verhalten beim Pressen oder Heißpressen.
Das Matrixverhalten steuert das Werkzeugverhalten
Ist die Matrix zu weich, kann der Diamant zu früh freigegeben werden. Ist sie zu hart, sinkt die Schnittleistung, weil der Diamant nicht korrekt erneuert wird. Die Pulverwahl ist deshalb an das gewünschte Schnittfenster gebunden und nicht nur an ein nominales Chemieziel.
Pressroute und Pulverroute müssen zusammenpassen
Freisintern, Heißpressen und Mischbindungsrouten stellen nicht dieselben Anforderungen an das Pulver. Dichteverhalten, Fluss, Oxidationsverhalten und Partikelform beeinflussen, wie sich die Matrix um den Diamanten bildet. Deshalb ist Anwendungshilfe oft ebenso wichtig wie die Chemie selbst.
MEPOSO unterstützt technische Gespräche zu Bronze-, Kupfer- und Ready-Mix-Routen für Diamantwerkzeug-Anwendungen.